Worum es bei African Footprint geht

„Our footprints shaped the landscape, we’ve been here before!”

Die Spur führt zurück zum Anfang allen Lebens. Schemen schälen sich aus der Dunkelheit. Muskulöse Gestalten winden sich anmutig und grazil zum erdigen Klang der Trommeln. Der Mensch betritt die Erde, erspürt, erkundet, entdeckt grimmige Berge und lächelnde Hügel, Lagunen, Flüsse und Seen. Und er erkämpft sich in einem ungestüm und leidenschaftlich getanzten Schöpfungsmythos seinen Lebensraum.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf - und die Menschen hinterlassen ihre Fußspuren im Sand.

Die südafrikanische Bühnenshow „African Footprint“ erzählt von Aufbruch, Hoffnung und Neubeginn. Rund 30 großartige Tänzer, Sänger und Musiker entführen den Zuschauer auf eine faszinierende Reise durch die Zeit und blättern mit dynamischen Tanztableaus und aufwühlenden Songs im regenbogenbunten Geschichtsbuch ihrer Heimat. „African Footprint“ – das ist ein getanzter Gefühlsausbruch, ein farbenprächtiger Rausch der Bilder und Emotionen, ein Fest für die Sinne voller überbordender Lebenslust.

Der Mann wird zum unbeugsamen Krieger. Er jagt, um zu leben. Er verteidigt Hab und Gut. Er kämpft stolz mit Schild und Speer. In einem impulsiven Pas de Trois findet der drahtige Held zu seiner Frau - und zu seinem Widersacher. In einer großen Ensembleszene erleben wir Stammesfehden, aus Gegeneinander wird Miteinander, das Land wird besiedelt und urbar gemacht. Und im Dorf entflammt zum Schlagen zweier Stöcke das einende Lagerfeuer unter dem Affenbrotbaum.

Am 11. Mai 2000 erlebte „African Footprint“ in Anwesenheit des südafrikanischen  Präsidenten Thabo Mbeki seine Uraufführung im neu eröffneten Globe Theatre vor den Toren der südafrikanischen Millionenmetropole Johannesburg. Mehr als 1000 Aufführungen sind bis heute über die Bühne gegangen und machten „African Footprint“ zur erfolgreichsten Showproduktion Südafrikas. Nach gefeierten Gastspieltourneen in den USA, Australien und China ist das furiose Spektakel nun erstmals in Deutschland zu erleben.

Die Zukunft leuchtet am Horizont. In den pulsierenden Klang der Trommeln mischen sich Melodien. Einfache Instrumente erklingen: Flöten, ein einsaitig bespannter Kürbisbogen, das Daumenklavier Mbira – und plötzlich bricht sich ein Saxophon Bahn. Die Moderne hält Einzug, traditionelle Rhythmen mischen sich mit zeitgemäßen Beats, auf der Bühne breitet sich Sophiatown aus, jenes pulsierende Stadtviertel Johannesburgs, das in den dreißiger und vierziger Jahren Hochburg des Entertainments war, Vergnügungsviertel und Lustmeile, Kulturzentrum der Dichter und Trinker, Tänzer und Hallodris, Sänger und Gauner. Ein Klein-Harlem voll kreativer Kraft – das vom Apartheid-Regime in den fünfziger Jahren dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Der englische Produzent und Regisseur Richard Loring, der sich in den sechziger Jahren während seines Schauspielaufenthalts in Südafrika mit dem Theaterstück „The Boyfriend“ in das Land verliebte und dort blieb, ist Triebfeder und Motor von „African Footprint“. Er wollte der jungen südafrikanischen Demokratie mit dem Stück Mut machen, positive Kräfte mobilisieren – und der Jugend des Landes eine Möglichkeit geben, sich auszudrücken und wiederzufinden. „Natürlich war mir bewusst, dass ich in gewisser Weise auch die Aggression, die Wut und die Frustration, die nach dem Ende des Apartheid-Regimes herrschte, in die Show einfließen lassen sollte“, sagt Loring. „Aber darum ging es mir nicht. Ich wollte positive Kräfte bündeln. Politik findet nur am Rande statt. Es geht um Optimismus, das ist es, was ich mit dieser Show zeigen will.“ 

Sophiatown ist einer der vielen Höhepunkte in dieser kompakten 90-Minuten-Odyssee. In seinem Roman „Sophiatown“ hat der südafrikanische Schriftsteller Don Mattera seine Jugendjahre in diesem Schmelztiegel der Kulturen beschrieben. Loring konnte den unter anderem mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichneten Autor gewinnen, die Show mit seinen kraftvollen Gedichten erzählerisch einzurahmen. Der amerikanische Jazz kehrt zurück zu seinen afrikanischen Wurzeln, Steptanz und Swing prägen den Kwela-Jive in einer dramatischen Fusion von Tradition und Moderne. Mit Debbie Rakusin und David Matamela hat Loring zwei preisgekrönte Choreographen im Team, die der langen Reise vom Gestern ins Heute atemberaubend Form geben. 

Aus dem Krieger ist inzwischen ein Arbeiter geworden, der sich in Sophiatown mit einer Geliebten vergnügt. Seine Ehefrau taucht auf, um ihn ins Dorf zurückzuholen, doch er will nicht. Später wird sie ihm Briefe ins Gefängnis schreiben. An dieser Stelle wird das Drama der jahrzehntelangen Unterdrückung spürbar. In einem bewegenden, grandios artistischen Pas de Deux prallen der schwarze und der weiße Gefangene aufeinander, messen in zeitlupenhaftem, dann blitzschnellem Kampf die Kräfte – um sich letztlich in einem Akt physischer und psychischer Balance die Hand zu reichen. 

Das aufwühlende Song-and-Dance-Spektakel „African Footprint“, mit dessen Deutschlandtournee das Ende der zehnjährigen Apartheid begangen wird, entstand in einer Diskothek in Johannesburg. Dort wurden in einer mehr als einjährigen Probezeit die unterschiedlichsten Tanzstile einstudiert und entwickelt, die zum Markenzeichen der Show geworden sind. Erstmals traten die jungen Künstler als Teil der Feier zur Jahrtausendwende auf Robben Island auf, jener Gefängnisinsel, auf der Freiheitsikone Nelson Mandela jahrelang eingekerkert war. Im Dezember 2000 war das passionierte „Footprint“-Ensemble als erste südafrikanische Tanzkompanie seit 25 Jahren Gast bei der Londoner „Royal Variety Performance“ in Anwesenheit eines begeisterten Prinz Charles. 

Die südafrikanische Republik steht auch nach zehn Jahren Demokratie noch vor vielen politischen, sozialen und ökonomischen Problemen. Man setzt auf die Jugend. 70 Prozent der Bevölkerung Südafrikas ist jünger als 35 Jahre, Obdachlosigkeit von Kindern und Jugendlichen ist neben Armut, Aids und Gewalt eines der großen Probleme. Ziel der Politik von Präsident Mbeki ist es, die Einwohner, die sich aus vielen afrikanischen Völkern und Zugewanderten zusammensetzen (es gibt elf offizielle Sprachen und daneben fast noch einmal so viele „inoffizielle“), zu vereinen. Diesen südafrikanischen Traum bringen die Künstler von „African Footprint“ mit ihrer musikalischen Interpretation auf die Bühne. Optimismus ist der Grundgedanke, sowohl in der Politik als auch in der Show. Dies ist, so Richard Loring, „die erste südafrikanische Musical-Show mit schwarzen und weißen Ensemblemitgliedern, und sie benutzt die verschiedenen Sprachen des Landes.“  

Vergangenheit und Gegenwart treffen auch vor dem Förderturm einer Diamantenmine aufeinander. In einem elektrisierenden Dance-Battle stehen sich ein Gumboot-Tänzer und ein Stepper gegenüber. Der Gummistiefeltanz stammt aus den zwanziger Jahren, als die Minenarbeiter in den wasserdurchfluteten Gruben von ihren weißen Bossen mit Gummistiefeln ausgerüstet wurden. Das war billiger, als für eine anständige Entwässerung zu sorgen. Nach Feierabend begannen die Arbeiter - meist fern von zu Hause - zu trinken, zu singen und zu tanzen und entwickelten so eine höchst perkussive, eigenständige, energetische Urform des Steps. Die Szene mündet in einem aufregenden, krachenden Kräftemessen des halb steppenden, halb Stiefel schlagenden Ensembles.

Ein Teil der Show gewann gerade überraschend an Aktualität. Die sprichwörtliche Fußballvernarrtheit  der Südafrikaner findet in einer rasant choreographierten Fanszenerie mit einem Mix aus Pantsula-Tanz, Step und perkussiven Fußballeinsatz ihren Niederschlag. In diesem Jahr hat die FIFA entschieden, dass 2010 erstmals eine Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent stattfinden wird. In Südafrika. Die Hymne „Children of Africa“ wird schließlich zum großartigen Finale einer großartigen Show: „And we’re proud, and we’re home, and we’re proud to call Africa home“. 

„African Footprint” ist einer jener Glücksfälle, die das Entertainment immer wieder so spannend und aufregend machen. Richard Loring hat sich junger Talente versichert, die ihre ganze Kraft in das ambitionierte Projekt investieren, er hat mit Dave Pollecutt einen einfühlsamen Komponisten gefunden, der afrikanische Rhythmen, die Leichtigkeit des Pop und die Strahlkraft eines Musicalsongs in einem dramaturgischen Bogen arrangieren konnte. Und er hat zwei Choreografen, die es verstehen, unterschiedliche Tanzstile zu einem homogenen Ganzen zu verbinden. Loring hat die reichhaltige Kultur der „Rainbow-Nation“, wie sich der Vielvölkerstaat Südafrika selbst nennt, zu einem flirrenden Bilderbogen vereint, als eine Art Mischung traditioneller Mystik und urbanem Tempo. Und zu einem Plädoyer für den gemeinsamen Weg in eine positive Zukunft. weiter zu den Machern von African Footprint »

„Seht uns an,
wir sind die Zukunft.
Unsere Füße sind Trommeln,
die das Erbe unseres
Heimatlandes erzählen.
Ja, seht uns an,
wir sind das Morgen.“ 

(Don Mattera)


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African Footprint
African Footprint, wohl eine der heißesten Tanzshows. Erleben Sie African Footprint in München. Sie erhalten Eintrittskarten, Karten und Tickets für die faszinierende Bühnenshow African Footprint. African Footprint in München. Großartige Tänzer, Sänger und Musiker entführen den Zuschauer in dieser Show in München und anderen Orten auf eine faszinierende Reise durch die Zeit. Die Geschichte beginnt am Anfang aller Leben und nimmt ihren Lauf - und die Menschen hinterlassen Fußspuren im Sand. Jetzt in München im Deutschen Theater African Footprint, außer in Südafrika hat die Show bereits in Australien, Asien, USA und Großbritannien für Jubel gesorgt und sensationelle Kritiken bekommen. Es war das erste Mal nach 25 Jahren, dass eine Veranstaltung aus Südafrika in einer solchen Dimension und vor großem Publikum in England stattgefunden hat. Das Musical und die Tanz - Show aus Südafrika African Footprint skizziert in Verbindung mit phantastischen Tanzszenen, afrikanischen Beats sowie eingängigen Melodien, die Entwicklung Südafrikas African Footprint. African Footprint verfügt über charismatische Darststeller, wunderschöne Kostüme und ausdrucksstarke Szenen verleihen der Show eine Lebendigkeit sondergleichen. Sichern Sie sich jetzt Tickets zu African Footprint, erleben Sie die faszinierende Bühnenshow aus Südafrika in München. Erleben Sie eine unvergleichliche Show African Footprint mit einzigartiger Ästhetik, voller exzessiver Energie und explosiver Dynamik. Fühlen Sie vibrierende Lebensfreude und pulsierende Kraft. Die erfolgreichste Show Afrikas endlich in Europa. Spüren Sie den Rhytmus der Trommeln. Ihr Veranstaltungspartner Heidpark, Service with a Smile.
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